Udugoda

Udugoda

Die Schule liegt in Udugoda, das ist ca. 10 km von Kandy entfernt. Es handelt sich um eine tamilische Schule für Kinder von Teepflückerfamilien und Kinder aus armen Bevölkerungsschichten. Es gibt derzeit weniger als 50 Kinder, die dort lernen, wegen des schlechten Zustands der Schule. Die Stufen 1 bis 11 werden dort unterrichtet und es gibt 8 Lehrer. 

Früher war die Schule gut besucht, aber seit die Regierung keine Renovierungen mehr vorgenommen hat, sind viele Klassenräume in einem sehr baufälligen Zustand. 

In Udugoda hatten wir eine ganz besondere Unterstützung durch den Vater unserer lokalen Koordinatorin Dilini. Er hat als Kind in diesem Dorf gelebt und hat sich dann aus den sehr bescheidenen Verhältnissen weiterentwickelt und Karriere gemacht. Mit all seinem Herzblut hat er das Projekt tatkräftig unterstützt, denn er möchte den Kindern etwas zurückgeben und sie zum Lernen motivieren. Ohne diese Unterstützung und den starken persönlichen Einsatz wäre das Projekt nicht so gut gelaufen – vielen Dank dafür an die ganze Familie von Dilini.

Wie bereits in den anderen Projekten in Sri Lanka haben wir auch hier die gleichen Probleme vorgefunden: 

  • Die Toiletten sind in einem katastrophalen Zustand und müssen instand gesetzt werden. 
  • Der Waschbeckenbereich ist auf ein Minimum reduziert. Hygiene in Schulen ist ein sehr wichtiger Faktor, um zu verhindern, dass Krankheiten aufgrund mangelnder Hygiene übertragen werden. 
  • Ein vorhandener Brunnen konnte gereinigt und saniert werden, so dass die Schule nun wieder Wasser aus dem Brunnen beziehen kann.
  • Der mittlerweile über 40 Jahre alte Fußboden hat überall Löcher und stellte eine Gefahr für Kinder und Erwachsene dar
  • Die Türen, die die einzelnen Räume voneinander trennen, sind nun an mehreren Stellen zerbrochen; Tische und Stühle sind unsicher.

Ein ganz besonderes Highlight war die Abschlussfeier, an der unsere Sri Lanka Beauftragte Gunvar teilnehmen konnte. Als Geschenk für alle Schulkinder wurden Schreibhefte und Stifte hübsch verpackt überreicht. Für Eltern und Großeltern hatte Gunvar rund 40 Paar Brillen dabei, die eine Spende von ProOptik in Waldtrudering waren. Durch „trial and error“ konnte sich die ältere Generation eine Brille in der bestmöglich passenden Stärke aussuchen. Das Ergebnis war überwältigend und wir erhielten noch tagelang Anrufe von den Dorfbewohnern, die so happy waren, dass sie nun endlich wieder die Zeitung lesen konnten!